LH Liane HirschbrichRechtsanwältin · Wien
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Datenschutzerklärung

Verantwortliche für die Verarbeitung personenbezogener Daten auf dieser Website im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO):

Der Schutz Ihrer persönlichen Daten ist mir ein besonderes Anliegen. Ich verarbeite Ihre Daten ausschließlich auf Grundlage der gesetzlichen Bestimmungen (DSGVO, DSG). Die Angaben nach § 5 ECG finden Sie im Impressum.

Diese Erklärung gilt für die gesamte Website lianehirschbrich.com einschließlich der Anfrageseiten unter /anfrage/ und /anfrage/familienrecht/, die über bezahlte Anzeigen erreichbar sind und für Suchmaschinen auf noindex stehen. Sie beschreibt, welche Daten anfallen, wenn Sie diese Seiten aufrufen, mich anrufen, mir schreiben oder das Anfrageformular ausfüllen, wozu ich diese Daten verwende, worauf ich mich dabei rechtlich stütze, wer sie außer mir zu sehen bekommt, wie lange sie gespeichert bleiben und welche Rechte Sie haben.

Kommt es zu einem Mandat, erhalten Sie die auf Ihren Fall bezogene Information nach Art 13 und 14 DSGVO gesondert, bevor die Geschäftsbeziehung begründet wird; dazu bin ich nach § 9 Abs 5 RAO verpflichtet, und dazu gehört auch der Hinweis auf meine gesetzlichen Pflichten zur Verhinderung von Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung (§§ 8a ff RAO). Diese Erklärung ist der erste Schritt dieser Information; sie ersetzt sie nicht.

Vier Grundsätze gelten für alles, was auf den folgenden Seiten beschrieben ist:

  • Zweckbindung. Ich verwende Ihre Daten für den Zweck, zu dem Sie sie mir gegeben haben: die Beantwortung Ihrer Anfrage, die Prüfung und Führung eines Mandats sowie die Erfüllung meiner gesetzlichen Pflichten als Rechtsanwältin.
  • Datenminimierung. Ich erhebe nur, was dafür nötig ist. In den Formularen sind Pflichtfelder als solche gekennzeichnet; eine ausführliche Schilderung ist an dieser Stelle nie erforderlich.
  • Keine automatisierte Entscheidung über Ihren Fall. Eine automatisierte Entscheidungsfindung einschließlich Profiling im Sinne des Art 22 DSGVO findet nicht statt. Jede Anfrage lese und beantworte ich persönlich, und über die Annahme eines Mandats entscheide ich nach Prüfung des Sachverhalts und nach dem Gespräch mit Ihnen.
  • Freiwilligkeit. Sie sind weder gesetzlich noch vertraglich verpflichtet, mir Daten zu überlassen. Ohne Ihre Kontaktdaten kann ich Ihnen allerdings nicht antworten, und ohne eine Vorstellung von Ihrem Anliegen kann ich nicht beurteilen, ob ich Ihnen helfen kann und ob eine Interessenkollision besteht.

Anwaltliche Verschwiegenheit

Alles, was Sie mir anvertrauen, unterliegt der anwaltlichen Verschwiegenheitspflicht nach § 9 Abs 2 RAO. Diese Pflicht ist strenger als das Datenschutzrecht: Sie gilt zeitlich unbegrenzt, sie gilt unabhängig davon, ob aus Ihrer Anfrage später ein Mandat wird, und sie erfasst bereits die Tatsache, dass Sie mit mir Kontakt aufgenommen haben. Personen, die für mich tätig werden, verpflichte ich zur Verschwiegenheit und sorge für die verlässliche Einhaltung dieser Verpflichtung. Nach § 9 RAO und den Standesregeln (RL-BA 2015) darf ich Hilfskräfte und technische Dienstleister außerdem nur so einsetzen, dass die Verschwiegenheit gewahrt bleibt; das ist bei der Auswahl der weiter unten genannten Dienste mitentschieden worden.

Praktisch bedeutet das: Ich gebe Ihre Daten nicht weiter — weder an andere Mandantinnen und Mandanten noch an Dritte, die sich für Ihren Fall interessieren, und auch nicht an Behörden, solange mich nicht ein Gesetz dazu verpflichtet oder Sie mich ausdrücklich von der Verschwiegenheit entbinden. Technische Dienstleister, die ich für Hosting, E-Mail und den Empfang der Formulare einsetze, erhalten Zugang nur in dem Umfang, der technisch unvermeidbar ist; welche das sind, steht unter „Empfänger Ihrer Daten“ offen benannt.

Ein Hinweis, den ich für wichtig halte: E-Mail und Webformulare sind bequem, aber sie sind nicht der vertraulichste Weg. Der Übertragungsweg ist in aller Regel verschlüsselt, garantieren lässt sich das für den gesamten Weg jedoch nicht, und die Nachricht liegt anschließend bei Ihrem und bei meinem E-Mail-Anbieter. Für eine erste Kontaktaufnahme genügt eine knappe Angabe zum Anliegen. Wenn Sie Einzelheiten schildern möchten, die niemand sonst zur Kenntnis nehmen soll, rufen Sie mich bitte an oder vereinbaren Sie einen Termin in der Kanzlei.

Wenn Sie eine dieser Seiten aufrufen

Jeder Aufruf einer Seite dieser Website wird vom Webserver in einer Protokolldatei festgehalten. Erfasst werden die IP-Adresse Ihres Anschlusses, Datum und Uhrzeit des Aufrufs, die angeforderte Adresse einschließlich der Parameter in der Adresszeile, die übertragene Datenmenge, der Statuscode der Antwort, die zuvor besuchte Seite, sofern Ihr Browser sie übermittelt, sowie Angaben zu Browser und Betriebssystem.

Diese Protokolle sind technisch notwendig, um die Seiten auszuliefern, Störungen zu erkennen und Angriffe abzuwehren. Rechtsgrundlage ist Art 6 Abs 1 lit f DSGVO; mein berechtigtes Interesse ist der sichere und fehlerfreie Betrieb der Website. Ich werte die Protokolle nicht personenbezogen aus, führe sie nicht mit anderen Daten zusammen und sehe sie nur anlassbezogen ein, wenn es eine Störung oder einen Angriffsverdacht gibt. Weil die angeforderte Adresse auf den Anfrageseiten eine Kennung des beworbenen Themas enthalten kann (dazu sogleich der übernächste Abschnitt), stütze ich die Protokollierung, soweit dabei Angaben im Sinne des Art 10 DSGVO anfallen, zusätzlich auf § 4 Abs 3 Z 2 DSG.

Gehostet wird die Website von der Ledl.net GmbH, Lederergasse 6, 5204 Straßwalchen, Österreich (auftretend als DomainTechnik), mit Serverstandort in Österreich. Der Hostinganbieter verarbeitet die Daten ausschließlich weisungsgebunden nach Art 28 DSGVO. Die Protokolldateien werden nach sieben Tagen gelöscht.

Die Website wird verschlüsselt ausgeliefert (HTTPS/TLS). Die Anfrageseiten weisen Ihren Browser zusätzlich an, diese Domain künftig nur noch verschlüsselt aufzurufen, und untersagen es fremden Websites, sie in einen eigenen Rahmen zu laden.

Das Google-Tag, das Einwilligungsband und Ihre Auswahl

Auf den Anfrageseiten wird bei jedem Aufruf das Google-Tag (googletagmanager.com/gtag/js) von einem Google-Server geladen — unabhängig davon, wie Sie sich anschließend im Einwilligungsband entscheiden. Dabei werden technisch bedingt Ihre IP-Adresse, die Adresse der aufgerufenen Seite einschließlich ihrer Parameter und Angaben zu Ihrem Browser an Google übertragen. Rechtsgrundlage dafür ist Art 6 Abs 1 lit f DSGVO; mein berechtigtes Interesse liegt in der Erfolgskontrolle meiner Anzeigen. Sie können dieser Verarbeitung nach Art 21 DSGVO widersprechen. Ein Consent-Tool eines Drittanbieters, ein Google Tag Manager und Google Analytics kommen auf diesen Seiten nicht zum Einsatz.

Bevor Anrufverfolgung oder Conversion-Tracking wirksam werden, erscheint ein Hinweis mit Ihrer Auswahl. Es gibt zwei getrennte Kategorien:

  • Anrufverfolgung — erkennt, welche Anzeige zu einem Anruf geführt hat (WhatConverts).
  • Google Ads — erkennt, welche Anzeige zu einer Anfrage geführt hat (Google Ads Conversion-Tracking einschließlich der erweiterten Conversions).

Beide sind standardmäßig deaktiviert, nichts ist vorangehakt. Keine der beiden Kategorien ist für die Nutzung der Seite erforderlich: Seite und Anfrageformular funktionieren vollständig, gleich wie Sie sich entscheiden. „Nur notwendige“ schaltet die Seite genauso frei wie „Alle akzeptieren“; unterschiedlich ist nur, welche Skripte geladen werden. Technisch umgesetzt ist das über den Google Consent Mode v2: Die Signale ad_storage, ad_user_data und ad_personalization stehen von Beginn an auf „denied“, also auf Ablehnung, und werden erst auf „granted“ gesetzt, wenn Sie die Kategorie „Google Ads“ aktivieren.

Wo Ihre Auswahl gespeichert wird. Ihre Entscheidung wird in Ihrem Browser im sogenannten localStorage unter dem Schlüssel lh_cookie_consent abgelegt, in der Form {"anruf":…, "ads":…}. Das ist kein Cookie im technischen Sinn, rechtlich macht das jedoch keinen Unterschied: § 165 Abs 3 TKG 2021 erfasst das Speichern von Informationen in Ihrer Endeinrichtung und den Zugriff darauf unabhängig von der verwendeten Speichertechnik. Deshalb hole ich für die beiden Kategorien Ihre Einwilligung ein. Die Speicherung Ihrer Entscheidung selbst ist unbedingt erforderlich, um Ihre Auswahl überhaupt respektieren zu können, und erfolgt daher ohne gesonderte Einwilligung. Der Eintrag gilt für den Browser, in dem Sie ihn gesetzt haben, bleibt dort, bis Sie ihn ändern oder die Websitedaten löschen, und wird weder an mich noch an Dritte übertragen.

Widerruf. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit über den Link „Cookie-Einstellungen“ im Fuß jeder Anfrageseite ändern oder ganz zurücknehmen; das Fenster zeigt Ihnen dabei Ihre bisherige Auswahl an. Der Widerruf wirkt für die Zukunft; die Rechtmäßigkeit der bis dahin erfolgten Verarbeitung bleibt unberührt. Zwei Einschränkungen, die Sie kennen sollten: Ein Skript, das im laufenden Seitenaufruf bereits geladen wurde, läuft bis zum nächsten Seitenaufruf weiter, und Kennungen, die bereits in Ihrem Browser gesetzt wurden, werden durch den Widerruf nicht automatisch gelöscht — löschen können Sie sie in den Einstellungen Ihres Browsers.

Was die Adresse der Seite über Ihr Anliegen sagt

Diesen Punkt beschreibe ich ausführlicher, weil er der heikelste der ganzen Konstruktion ist. Welche Fassung einer Anfrageseite Sie sehen, steht in der Adresszeile: Die Familienrechtsseite liegt unter dem Pfad /anfrage/familienrecht/, und auf den Strafrechtsseiten steht der Themenschlüssel als Parameter in der Adresse, etwa ?lp=betrug oder ?lp=gewaltstraftaten. Diese Adresse ist damit selbst eine Angabe zum Gegenstand Ihres Anliegens, und sie erreicht auf vier Wegen vier verschiedene Stellen: das Google-Tag beim Laden und bei einer Conversion-Meldung, bei erteilter Einwilligung die Anrufverfolgung, in jedem Fall das Zugriffsprotokoll des Hostinganbieters und — als Feld seiten_url — die E-Mail mit Ihrer Anfrage an mich.

Die Kennung sagt, welche Anzeige Sie angeklickt haben, nicht, was in Ihrem Fall geschehen ist; Ihren Namen und Ihre Schilderung erfährt keiner dieser Dienste. Rechtsgrundlage ist Art 6 Abs 1 lit f DSGVO — mein berechtigtes Interesse an einer zutreffenden Zuordnung meiner Anzeigen —, soweit dabei Angaben im Sinne des Art 10 DSGVO anfallen, zusätzlich § 4 Abs 3 Z 2 DSG. Sie können nach Art 21 DSGVO widersprechen. Wenn Sie die Übermittlung der Themenkennung vermeiden möchten, rufen Sie mich einfach an, statt das Formular zu benutzen.

Kampagnen-Parameter. Gelangen Sie über eine Anzeige auf meine Seite, stehen in der Adresszeile zusätzlich Parameter, die den Klick der Anzeige zuordnen. Ausgewertet werden gclid, gbraid, wbraid, dclid, msclkid, fbclid, ttclid und twclid sowie utm_source, utm_medium, utm_campaign, utm_term und utm_content. Diese Werte werden in verborgene Felder des Anfrageformulars geschrieben und mit Ihrer Anfrage an mich übermittelt — auch dann, wenn Sie das Conversion-Tracking abgelehnt haben; sie fließen in diesem Fall in keine Werbemessung ein, die Zustellung des Formulars läuft technisch aber weiterhin über Google Apps Script (siehe „Das Anfrageformular“). Damit die Zuordnung erhalten bleibt, wenn Sie innerhalb der Seite weiterklicken, werden dieselben Werte im Browser im sessionStorage unter dem Schlüssel lh_marker gehalten und an die seiteninternen Links zwischen den beiden Rechtsgebieten angehängt. Der sessionStorage endet mit der Browser-Sitzung, sodass ein späterer Besuch nicht die Kampagne eines früheren erbt; ein neuer Anzeigenklick ersetzt den gespeicherten Stand vollständig. Gespeichert wird ausschließlich, was ohnehin in Ihrer Adresszeile stand — nichts wird aus Ihrem Gerät ausgelesen, nichts an Dritte übertragen, und ein über mehrere Besuche wiedererkennbares Profil entsteht dadurch nicht. Für diese Zwischenspeicherung hole ich deshalb keine gesonderte Einwilligung ein; sie endet spätestens mit dem Schließen des Browsers, und die Werte werden gemeinsam mit Ihrer Anfrage gelöscht.

Anrufverfolgung (WhatConverts)

Wenn Sie die Kategorie „Anrufverfolgung“ aktivieren — und nur dann — wird ein Skript des Dienstes WhatConverts von dessen Server (s.ksrndkehqnwntyxlhgto.com) nachgeladen. Ohne Ihre Einwilligung wird es gar nicht erst angefordert; der Anbieter erfährt von Ihrem Besuch dann nichts.

Wird es geladen, erhält es die Adresse der aufgerufenen Seite, die Adresse der Seite, von der Sie gekommen sind (Referrer), sowie die Parameter und den Ankerteil der Adresszeile; über die Verbindung selbst werden dem Anbieter außerdem Ihre IP-Adresse und Angaben zu Ihrem Browser bekannt. Das Skript setzt eigene Kennungen in Ihrem Browser: die Cookies wc_visitor (Laufzeit 730 Tage), wc_client (180 Tage) und wc_swap (5 Minuten) sowie weitere Einträge im localStorage ohne festes Ablaufdatum. Zweck ist ausschließlich, einen späteren Anruf oder eine Anfrage jener Anzeige zuzuordnen, über die Sie gekommen sind. Ein Austausch der auf der Seite angezeigten Rufnummer ist in meinem Konto nicht eingerichtet — die Nummer, die Sie sehen, ist dieselbe, die alle sehen. Gesprächsinhalte erfasst dieses Skript nicht.

Die Telefonverbindung selbst läuft nicht über dieses Skript. Die auf den Anfrageseiten angegebene Rufnummer +43 1 417 1630 wird über [Anbieter, über den diese Rufnummer technisch geführt wird] vermittelt; dabei fallen die üblichen Verbindungsdaten an — Rufnummer, Zeitpunkt und Dauer.

Anbieter ist die Icon Digital LLC (auftretend als WhatConverts), 1409 Coachman Drive, Waxhaw, North Carolina 28173, USA. Sie wird für mich als Auftragsverarbeiterin tätig; zur Übermittlung in die USA siehe den eigenen Abschnitt weiter unten. Näheres in der Datenschutzerklärung von WhatConverts.

Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung nach Art 6 Abs 1 lit a DSGVO in Verbindung mit § 165 Abs 3 TKG 2021, die Sie jederzeit über „Cookie-Einstellungen“ im Seitenfuß zurücknehmen können.

Wenn Sie anrufen oder mir schreiben

Wenn Sie per Telefon oder E-Mail Kontakt aufnehmen, werden Ihre angegebenen Daten zur Bearbeitung der Anfrage und für den Fall von Anschlussfragen gespeichert. Im Einzelnen sind das bei einer E-Mail Ihre Absenderadresse, Ihr Name, der Inhalt Ihrer Nachricht samt Anhängen und die technischen Kopfzeilen der Nachricht; bei einem Anruf Ihre Rufnummer, sofern sie übermittelt wird, Ihr Name und meine Notizen zum Gespräch. Ich gebe diese Daten nicht an Dritte weiter; ausgenommen sind die unter „Empfänger Ihrer Daten“ genannten Dienstleister, die ausschließlich in meinem Auftrag tätig werden. Als Rechtsanwältin unterliege ich zudem der anwaltlichen Verschwiegenheitspflicht.

Rechtsgrundlagen. Geht es um die Anbahnung oder Durchführung eines Mandats, ist das Art 6 Abs 1 lit b DSGVO. Für alle übrigen Anfragen stütze ich mich auf mein berechtigtes Interesse an der Beantwortung von Anliegen, die an mich gerichtet werden (Art 6 Abs 1 lit f DSGVO). Schildern Sie mir dabei von sich aus Umstände, die zu den besonderen Kategorien personenbezogener Daten zählen — etwa Angaben zur Gesundheit oder zum Familienleben —, verarbeite ich diese nach Art 9 Abs 2 lit f DSGVO, weil sie der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen dienen. Angaben zu einem Ermittlungs- oder Strafverfahren oder zum Verdacht einer Straftat fallen unter Art 10 DSGVO; ihre Verarbeitung stütze ich auf § 4 Abs 3 Z 2 DSG, weil sie sich aus meinen gesetzlichen Sorgfaltspflichten als Rechtsanwältin ergibt und die Verschwiegenheitspflicht die Wahrung Ihrer Interessen sicherstellt.

Mein Postfach. office@lianehirschbrich.com wird über Microsoft 365 (Exchange Online) betrieben; Auftragsverarbeiterin ist die Microsoft Ireland Operations Limited, One Microsoft Place, South County Business Park, Leopardstown, Dublin 18, Irland. Dort liegt jede Anfrage, die mich per E-Mail oder über das Formular erreicht. Ein Zugriff aus Drittstaaten, etwa bei technischem Support, lässt sich dabei nicht in jedem Fall ausschließen; dazu der Abschnitt „Übermittlung in die USA“.

Das Anfrageformular

Auf meinen Anfrageseiten können Sie mir Ihre Situation schriftlich schildern. Die Nutzung des Formulars ist freiwillig; Sie können mich ebenso anrufen oder mir schreiben. Ohne Name, Telefonnummer und E-Mail-Adresse kann ich Ihnen allerdings nicht antworten. Übermittelt werden folgende Angaben:

  • Pflichtfelder: Name, Telefonnummer, E-Mail-Adresse sowie Ihre Auswahl in der Liste zum Stand Ihrer Angelegenheit. Diese Liste heißt auf den Strafrechtsseiten „In welcher Phase befindet sich Ihr Verfahren?“, auf der Familienrechtsseite „In welcher Phase befinden Sie sich?“ und auf der allgemeinen Anfrageseite „Worum geht es?“.
  • Freiwillig: das ausdrücklich als optional gekennzeichnete Feld „Was sollte ich vorab wissen?“. Sie müssen darin keine Einzelheiten schildern; ein, zwei Sätze genügen, alles Weitere besprechen wir persönlich.
  • Ihre Bestätigung im Kontrollkästchen. Sie lautet wörtlich: „Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und bin mit der Verarbeitung meiner Angaben – auch soweit sie ein Verfahren betreffen – zur Kontaktaufnahme und Mandatsprüfung einverstanden.“ Sie wird mitübermittelt, weil ich die Einwilligung nachweisen können muss (Art 7 Abs 1 DSGVO).
  • Technische Begleitangaben: die vollständige Adresse der Seite, von der Sie abgesendet haben, einschließlich ihrer Parameter (Feld seiten_url), die Kennung der Seitenvariante und des Rechtsgebiets (Felder lp, variante, bereich), die oben genannten Kampagnen-Parameter sowie das Ergebnis zweier Spam-Prüfungen (Feld verdacht_spam).

Zu den Spam-Prüfungen: Das Formular enthält ein für Sie unsichtbares Feld mit der Bezeichnung „Firma“, das nur automatisierte Programme ausfüllen, und es misst, ob zwischen dem Laden der Seite und dem Absenden weniger als 2,5 Sekunden liegen. Schlägt eine der beiden Prüfungen an, wird Ihre Anfrage dennoch zugestellt — sie wird lediglich als Verdachtsfall gekennzeichnet, damit ich sie einordnen kann, und in diesem Fall werden weder eine Conversion gemeldet noch Daten an Google Ads übergeben. Eine echte Anfrage geht dadurch nicht verloren.

Zwecke: Ihre Anfrage zu beantworten, Ihr Anliegen einzuschätzen, eine Interessenkollision auszuschließen und ein allfälliges Mandat vorzubereiten.

Rechtsgrundlagen: Art 6 Abs 1 lit b DSGVO für die Schritte, die ich auf Ihre Anfrage hin vor einem Vertragsschluss setze, und Art 6 Abs 1 lit a DSGVO für die Einwilligung, die Sie mit dem Kästchen erteilen. Was Sie in das Freitextfeld schreiben und was Sie in der Auswahlliste angeben, betrifft auf den Strafrechtsseiten regelmäßig ein laufendes oder drohendes Strafverfahren, auf den Familienrechtsseiten Trennung, Kinder und mitunter Gewaltschutz. Damit sind Angaben über den Verdacht einer Straftat im Sinne des Art 10 DSGVO betroffen, häufig zugleich besondere Kategorien personenbezogener Daten nach Art 9 DSGVO. Die besonderen Kategorien verarbeite ich nach Art 9 Abs 2 lit f DSGVO, weil die Verarbeitung zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich ist; die Angaben nach Art 10 DSGVO auf Grundlage des § 4 Abs 3 Z 2 DSG, weil sie sich aus meinen gesetzlichen Sorgfaltspflichten als Rechtsanwältin ergeben und die Verschwiegenheitspflicht nach § 9 Abs 2 RAO die Wahrung Ihrer Interessen sicherstellt. Diese Verschwiegenheitspflicht gilt auch dann, wenn aus Ihrer Anfrage kein Mandat wird.

Was mit diesen Angaben nicht geschieht: Ihr Name, Ihre Schilderung im Freitextfeld und Ihre Auswahl zum Stand der Angelegenheit fließen in keine Werbemessung ein. Sie werden weder an Google Ads noch an den Anbieter der Anrufverfolgung übermittelt — auch nicht in verschlüsselter oder gehashter Form.

Der Weg Ihrer Anfrage. Das Formular sendet Ihre Eingaben an eine Web-App, die im Dienst Google Apps Script (script.google.com) in einem Google-Konto meiner Kanzlei läuft. Diese Web-App legt keine eigene Datenbank an; sie erzeugt aus Ihren Angaben eine E-Mail an office@lianehirschbrich.com, deren Antwortadresse auf Ihre E-Mail-Adresse gesetzt ist. Google ist dabei mein Auftragsverarbeiter nach Art 28 DSGVO. Das heißt: Ihre Angaben laufen durch die Infrastruktur von Google, einschließlich dessen, was Sie in das Freitextfeld schreiben, und beim Absenden wird Google auch Ihre IP-Adresse bekannt, weil sie Bestandteil jeder Internetverbindung ist. Gespeichert wird die Nachricht anschließend in meinem Postfach bei Microsoft.

Google Ads Conversion-Tracking

Meine Anfrageseiten werden über Anzeigen bei Google Ads beworben. Um zu erkennen, welche Anzeige und welches Suchwort zu einer Anfrage geführt haben, setze ich das Conversion-Tracking von Google Ads ein. Verwendet werden die Conversion-ID AW-18341850098 und das Label aQfqCNiM1tQcEPLXiapE für die Aktion „Form Submitted“. Die Meldung wird genau einmal ausgelöst: nach dem erfolgreichen Absenden des Anfrageformulars. Hat eine der beschriebenen Spam-Prüfungen angeschlagen, unterbleibt sie.

Was dabei an Google geht — und wann. Diese Conversion-Meldung wird unabhängig von Ihrer Auswahl im Einwilligungsband abgesetzt. Übermittelt werden dabei die Adresse dieser Seite, Ihre IP-Adresse, Angaben zu Ihrem Browser, der Zeitpunkt sowie Conversion-ID und Label. Solange Sie die Kategorie „Google Ads“ nicht aktiviert haben, stehen die Einwilligungssignale auf „denied“; nach Angaben von Google werden dann keine Cookies oder vergleichbaren Kennungen zu Werbezwecken auf Ihrem Gerät gesetzt oder ausgelesen und die Daten dürfen nicht für Werbezwecke verwendet werden. Rechtsgrundlage für diese cookielose Meldung ist Art 6 Abs 1 lit f DSGVO; Sie können ihr nach Art 21 DSGVO widersprechen. Haben Sie die Kategorie aktiviert, kommen die Werbekennungen und die Klickkennung der Anzeige hinzu, und es werden Cookies gesetzt; Rechtsgrundlage dafür ist Ihre Einwilligung nach Art 6 Abs 1 lit a DSGVO in Verbindung mit § 165 Abs 3 TKG 2021.

Ein Klick auf die Telefonschaltfläche löst ein Ereignis in der Datenschicht der Seite aus. Eine Conversion an Google Ads wird dafür nicht gemeldet, weil für Anrufe keine eigene Conversion-Aktion eingerichtet ist.

Was ich sehe. In Google Ads sehe ich nur zusammengefasste Auswertungen — etwa, dass eine bestimmte Anzeige zu einer bestimmten Zahl von Anfragen geführt hat. Ich erfahre über Google Ads nicht, wer Sie sind, und kann eine dort gezählte Conversion keiner bestimmten Person zuordnen.

Rolle von Google. Anders als beim Formularempfang handelt Google beim Conversion-Tracking nicht bloß in meinem Auftrag: Google verarbeitet die Messdaten auch zu eigenen Zwecken und ist insoweit selbst verantwortlich; für die erweiterten Conversions sind Google und ich gemeinsam Verantwortliche im Sinne des Art 26 DSGVO. Das Wesentliche dieser Aufteilung: Ich entscheide, auf welchen Seiten gemessen wird, welche Kategorien es gibt und welche Daten die Seite übergibt, und ich bin Ihre Ansprechpartnerin dafür; Google entscheidet über die Verarbeitung in seinen eigenen Systemen und ist Ihnen gegenüber dafür verantwortlich. Ihre Rechte können Sie in beiden Fällen bei mir und ebenso bei Google geltend machen. Näheres in der Datenschutzerklärung von Google.

Speicherdauer. Für die Cookies, die Google im Zusammenhang mit dem Conversion-Tracking auf Ihrem Gerät setzt (unter anderem _gcl_au), gibt Google eine Lebensdauer von 90 Tagen an; wie lange Google die Conversion-Daten in seinen eigenen Systemen aufbewahrt, bestimmt Google. Eine Übersicht dazu bietet Google unter business.safety.google/adscookies.

Erweiterte Conversions

Zusätzlich zum Conversion-Tracking sind die erweiterten Conversions („Enhanced Conversions“) von Google Ads aktiviert. Diesen Punkt beschreibe ich genau, weil er Ihre Kontaktdaten betrifft.

Wann und was. Übergeben werden ausschließlich Ihre E-Mail-Adresse und Ihre Telefonnummer, und zwar nur dann, wenn Sie die Kategorie „Google Ads“ aktiviert haben, erst nach dem erfolgreichen Absenden des Formulars und nur, wenn keine der Spam-Prüfungen angeschlagen hat. Ihre Telefonnummer wird zuvor von der Seite in das internationale Format gebracht (aus „0664 1234567“ wird also „+436641234567“).

Wie. Die Seite überträgt diese Werte nicht im Klartext an Google. Sie übergibt sie an das Google-Tag in Ihrem Browser; dieses vereinheitlicht sie nach den Vorgaben von Google — Leerzeichen entfernen, Kleinschreibung — und berechnet daraus noch in Ihrem Browser einen Einweg-Prüfwert nach dem Verfahren SHA-256. An Google übermittelt wird dieser Prüfwert, zusammen mit den übrigen Angaben der Conversion-Meldung, die im vorigen Abschnitt aufgezählt sind.

Was das bedeutet und was nicht. Ein solcher Prüfwert ist keine Anonymisierung. Er lässt sich zwar nicht ohne Weiteres in die ursprüngliche Adresse zurückrechnen, aber dieselbe E-Mail-Adresse ergibt immer denselben Wert. Genau darauf beruht der Zweck des Verfahrens: Google vergleicht den Wert mit den ebenso berechneten Werten angemeldeter Google-Konten und kann eine Conversion so dem Anzeigenklick einer bestimmten Person zuordnen. Das Verfahren leistet, dass Google Ihre E-Mail-Adresse und Ihre Telefonnummer nicht im Klartext erfährt; es leistet nicht, dass Sie für Google unerkennbar blieben.

Was nie übergeben wird: Ihr Name, Ihre Schilderung im Freitextfeld und Ihre Auswahl zum Stand Ihrer Angelegenheit. Was die Adresse der Seite ihrerseits über das Thema aussagt, steht oben im Abschnitt „Was die Adresse der Seite über Ihr Anliegen sagt“.

Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung in die Kategorie „Google Ads“ (Art 6 Abs 1 lit a DSGVO). Ohne diese Einwilligung übergibt die Seite die beiden Werte nicht. Ziehen Sie Ihre Einwilligung zurück, unterbleibt die Übergabe ab dem nächsten Seitenaufruf; für bereits erfolgte Übermittlungen können Sie Ihre Rechte mir gegenüber und ebenso gegenüber Google geltend machen.

Google Maps und Schriften auf der übrigen Website

Auf der Kontaktseite dieser Website ist eine Karte von Google Maps eingebettet, die den Kanzleistandort Tuchlauben 7A, 1010 Wien zeigt. Wird sie geladen, stellt Ihr Browser eine Verbindung zu Servern von Google her; dabei werden Ihre IP-Adresse, die aufgerufene Seite, Datum und Uhrzeit sowie Angaben zu Browser und Gerät an Google übermittelt. Sind Sie zu diesem Zeitpunkt in einem Google-Konto angemeldet, kann Google den Aufruf diesem Konto zuordnen. Rechtsgrundlage ist Art 6 Abs 1 lit f DSGVO; mein berechtigtes Interesse liegt darin, dass Sie den Weg in eine Kanzlei in der Wiener Innenstadt vor dem ersten Termin ansehen können. Sie sind darauf nicht angewiesen: Die vollständige Anschrift steht im Impressum und in dieser Erklärung im Klartext, und auf den Anfrageseiten ist keine Karte eingebunden. Worauf Google die Verarbeitung stützt, steht in den Nutzungsbedingungen von Google Maps und in der Datenschutzerklärung von Google.

Die Schriftarten der übrigen Seiten dieser Website werden von den Servern von Google (fonts.googleapis.com und fonts.gstatic.com) geladen; auch dabei wird Ihre IP-Adresse an Google übermittelt. Rechtsgrundlage ist Art 6 Abs 1 lit f DSGVO, mein berechtigtes Interesse die einheitliche Darstellung der Seiten. Auf den Anfrageseiten werden die Schriften von meinem eigenen Server geladen; dort findet diese Übermittlung nicht statt.

Angaben über andere Personen

Im Straf- und im Familienrecht ist es der Regelfall, dass eine Schilderung nicht nur von Ihnen handelt: von der Ehepartnerin oder dem Ehepartner, von den Kindern, von Zeuginnen und Zeugen, von Mitbeschuldigten, von der oder dem Anzeigenden. Diese Angaben sind für die rechtliche Beurteilung häufig unentbehrlich. Ich verarbeite sie gestützt auf Art 6 Abs 1 lit f DSGVO — das berechtigte Interesse an einer wirksamen Rechtsberatung und -vertretung —, bei besonderen Kategorien zusätzlich auf Art 9 Abs 2 lit f DSGVO und bei Angaben über Straftaten oder deren Verdacht auf Art 10 DSGVO in Verbindung mit § 4 Abs 3 Z 2 DSG.

Art 14 DSGVO sieht grundsätzlich vor, dass ich Personen, deren Daten ich nicht bei ihnen selbst erhoben habe, darüber informiere. Diese Pflicht besteht hier nicht: Art 14 Abs 5 lit d DSGVO nimmt Daten aus, die einem Berufsgeheimnis unterliegen, und meine Verschwiegenheitspflicht nach § 9 Abs 2 RAO ist genau ein solches Berufsgeheimnis. Ich werde die Gegenseite oder Dritte also nicht davon verständigen, dass Sie sich an mich gewandt haben — ohne diese Ausnahme wäre eine vertrauliche Erstberatung nicht möglich.

Zwei Bitten dazu: Schreiben Sie über Dritte nur, was für die Einschätzung Ihres Falls tatsächlich nötig ist. Und behalten Sie im Blick, dass Sie mir gegenüber dafür einstehen, die Angaben weitergeben zu dürfen; bei einer Rechtsberatung ist das in der Praxis fast immer unproblematisch.

Empfänger Ihrer Daten

Ich verkaufe Ihre Daten nicht, vermiete keine Adressen, versende keinen Newsletter und verwende Ihre Anfrage nicht für unaufgeforderte Werbung. Zugriff haben nur ich selbst und die Personen, die in meiner Kanzlei für mich tätig und zur Verschwiegenheit verpflichtet sind, sowie jene Dienstleister, die für den Betrieb dieser Website und für die Zustellung Ihrer Anfrage technisch notwendig sind. Soweit diese Dienstleister in meinem Auftrag verarbeiten, sind sie nach Art 28 DSGVO an meine Weisungen gebunden und zur Vertraulichkeit verpflichtet; sie dürfen die Daten nur zu den von mir festgelegten Zwecken verwenden, müssen sie mit angemessenen Sicherheitsmaßnahmen schützen und nach Ende der Leistung löschen oder zurückgeben.

  • Google Ireland Limited, Gordon House, Barrow Street, Dublin 4, Irland — mein Vertragspartner für drei Dinge: die Google-Apps-Script-Web-App, über die das Anfrageformular läuft (hier ist Google Auftragsverarbeiter), das Google-Ads-Conversion-Tracking samt erweiterten Conversions (hier ist Google eigener beziehungsweise gemeinsam Verantwortlicher, siehe oben) und die Google-Maps-Karte auf der Kontaktseite. Google Ireland kann Daten an die Google LLC, 1600 Amphitheatre Parkway, Mountain View, Kalifornien, USA, weitergeben.
  • Icon Digital LLC (auftretend als WhatConverts), 1409 Coachman Drive, Waxhaw, North Carolina 28173, USA — Anrufverfolgung, ausschließlich nach Ihrer Einwilligung.
  • Microsoft Ireland Operations Limited, One Microsoft Place, South County Business Park, Leopardstown, Dublin 18, Irland — Betrieb des Kanzleipostfachs, in dem Ihre Anfrage gespeichert wird.
  • Ledl.net GmbH (auftretend als DomainTechnik), Lederergasse 6, 5204 Straßwalchen, Österreich — Hosting der Website und der Server-Protokolle, Serverstandort Österreich.
  • Die Werbeagentur, die das Google-Ads-Konto meiner Kanzlei betreut. Sie sieht dort die zusammengefassten Auswertungen der Anzeigen; Ihre Anfrage und Ihre Schilderung erhält sie nicht.
  • Kommt es zu einem Mandat, erhalten Gerichte, Behörden, die Gegenseite und deren Vertretung jene Daten, die zur Vertretung Ihrer Interessen erforderlich sind — und auch das nur im Rahmen Ihres Auftrags. Fallweise ziehe ich weitere Berufsträgerinnen und Berufsträger bei, etwa Sachverständige oder Substitutionsanwältinnen und -anwälte, die ihrerseits zur Verschwiegenheit verpflichtet sind.
  • Gesetzliche Melde- und Auskunftspflichten bleiben unberührt, insbesondere die Pflichten zur Verhinderung von Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung nach §§ 8a ff RAO. Sie gehen der Verschwiegenheitspflicht in genau dem Umfang vor, den das Gesetz anordnet, und nicht darüber hinaus.

Ein Punkt, der Ihnen bewusst sein sollte: Ihre Fallschilderung aus dem Freitextfeld wird über die Web-App von Google Apps Script an mein Postfach zugestellt und dort bei Microsoft gespeichert; der Weg führt also über zwei externe Anbieter. Wenn Sie besonders heikle Einzelheiten nicht über ein Webformular übermitteln möchten, schreiben Sie nur so viel, dass ich die Sache einordnen kann, und schildern Sie den Rest im Telefonat oder im persönlichen Gespräch. Das ist kein Nachteil für Sie.

Übermittlung in die USA

Mein Vertragspartner ist jeweils die europäische Gesellschaft — Google Ireland Limited, Microsoft Ireland Operations Limited, der österreichische Hoster. Bei Google, bei Microsoft und bei WhatConverts ist trotzdem möglich, dass Daten in die Vereinigten Staaten gelangen.

  • Google und Microsoft. Die Europäische Kommission hat mit Durchführungsbeschluss (EU) 2023/1795 vom 10. Juli 2023 festgestellt, dass zertifizierte US-Unternehmen im Rahmen des EU-U.S. Data Privacy Framework ein angemessenes Datenschutzniveau bieten. Google LLC und Microsoft Corporation sind in der vom US-Handelsministerium geführten Data Privacy Framework List geführt; die Übermittlung stützt sich daher auf Art 45 DSGVO und ergänzend auf die in die Vertragswerke einbezogenen Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission (Durchführungsbeschluss (EU) 2021/914, Art 46 Abs 2 lit c DSGVO).
  • WhatConverts. Für die Icon Digital LLC besteht keine Angemessenheitsentscheidung als Grundlage. Die Übermittlung stützt sich auf die Standardvertragsklauseln der Europäischen Kommission (Art 46 Abs 2 lit c DSGVO).

Wie es um den Angemessenheitsbeschluss derzeit steht. Er ist angefochten, aber in Kraft. Das Gericht der Europäischen Union hat die Nichtigkeitsklage gegen ihn am 3. September 2025 abgewiesen (Rechtssache T-553/23, Latombe gegen Kommission); ein dagegen erhobenes Rechtsmittel ist beim Gerichtshof der Europäischen Union anhängig (Rechtssache C-703/25 P), eine Entscheidung liegt zum Stand dieser Erklärung nicht vor. Zusätzlich hat der Europäische Datenschutzausschuss die Europäische Kommission mit Schreiben vom 31. Juli 2026 ersucht zu prüfen, ob sich das Urteil des US Supreme Court vom 29. Juni 2026 in der Sache Trump v. Slaughter — es betrifft die Absetzbarkeit der Mitglieder der Federal Trade Commission und damit die Unabhängigkeit einer der tragenden US-Aufsichtsinstanzen — auf die Angemessenheitsentscheidung auswirkt. Der Ausschuss hat den Beschluss nicht für ungültig erklärt und keine Aussetzung verlangt. Der Beschluss bleibt gültig, bis ihn die Kommission ändert, aussetzt oder aufhebt oder ein Unionsgericht ihn für nichtig erklärt.

Eine Kopie der Standardvertragsklauseln können Sie bei mir anfordern. Ich sage Ihnen offen: Auch bei einer wirksamen Übermittlungsgrundlage lässt sich ein Zugriff US-amerikanischer Behörden auf Daten, die in den USA verarbeitet werden, nicht restlos ausschließen, und die europäischen Rechtsbehelfe dagegen sind begrenzt. Genau deshalb sind Google Ads und die Anrufverfolgung einwilligungspflichtig und standardmäßig ausgeschaltet. Ich beobachte die weitere Entwicklung und passe die eingesetzten Dienste an, falls die Grundlage wegfällt.

Ihre Rechte

Ihnen stehen die Rechte auf Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit, Widerruf und Widerspruch zu. Im Einzelnen:

  • Auskunft (Art 15 DSGVO): Sie können erfahren, ob und welche Daten ich zu Ihnen verarbeite, zu welchem Zweck, woher sie stammen, an wen ich sie weitergebe und wie lange ich sie speichere, und Sie können eine Kopie dieser Daten verlangen.
  • Berichtigung (Art 16 DSGVO): Unrichtige Daten sind zu berichtigen, unvollständige zu vervollständigen.
  • Löschung (Art 17 DSGVO): Sie können die Löschung verlangen, sofern keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht entgegensteht und die Daten nicht zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen benötigt werden.
  • Einschränkung der Verarbeitung (Art 18 DSGVO): In den dort genannten Fällen — etwa solange die Richtigkeit von Daten strittig ist — dürfen die Daten nur noch gespeichert, aber nicht weiter verwendet werden.
  • Datenübertragbarkeit (Art 20 DSGVO): Daten, die Sie mir selbst bereitgestellt haben und die ich auf Grundlage Ihrer Einwilligung oder eines Vertrags automatisiert verarbeite, erhalten Sie in einem gängigen, maschinenlesbaren Format.
  • Widerspruch (Art 21 DSGVO): Gegen Verarbeitungen, die ich auf ein berechtigtes Interesse stütze (Art 6 Abs 1 lit f DSGVO), können Sie jederzeit aus Gründen widersprechen, die sich aus Ihrer besonderen Situation ergeben.
  • Widerruf der Einwilligung (Art 7 Abs 3 DSGVO): Eine erteilte Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen; die Rechtmäßigkeit der bis dahin erfolgten Verarbeitung bleibt unberührt. Ihre Auswahl zu Anrufverfolgung und Google Ads ändern Sie jederzeit selbst über den Link „Cookie-Einstellungen“ im Fuß jeder Anfrageseite.

Für die Ausübung dieser Rechte genügt eine formlose Nachricht an office@lianehirschbrich.com oder ein Schreiben an die oben angeführte Adresse. Ich antworte unverzüglich, spätestens innerhalb eines Monats (Art 12 Abs 3 DSGVO). Bestehen begründete Zweifel an Ihrer Identität, muss ich zunächst nachfragen — das dient Ihrem Schutz, denn Auskunft über Ihre Daten darf ich nur Ihnen selbst erteilen. Eine Datenschutzbeauftragte habe ich nicht bestellt; dazu bin ich nach Art 37 DSGVO nicht verpflichtet. Fragen zum Datenschutz beantworte ich daher selbst.

Eine berufsrechtliche Besonderheit spreche ich offen an: Soweit es meine Verschwiegenheitspflicht zum Schutz einer Partei, zum Schutz der Rechte und Freiheiten anderer Personen oder zur Durchsetzung zivilrechtlicher Ansprüche erfordert, können die Rechte nach Art 12 bis 22 und Art 34 DSGVO nach § 9 Abs 4 RAO eingeschränkt sein. Das betrifft vor allem Auskünfte, die zwangsläufig Daten anderer Mandantinnen und Mandanten oder Verfahrensbeteiligter offenlegen würden. Auf Ihre eigenen Daten wirkt sich diese Einschränkung im Regelfall nicht aus.

Wenn Sie glauben, dass die Verarbeitung Ihrer Daten gegen das Datenschutzrecht verstößt, können Sie sich bei der österreichischen Datenschutzbehörde beschweren:

Unabhängig davon können Sie sich jederzeit zuerst an mich wenden. Vieles lässt sich in einem Gespräch schneller klären als in einem Verfahren.

Wie lange Ihre Daten gespeichert bleiben

Ich lösche Ihre Daten, sobald der Zweck erfüllt ist, für den ich sie erhalten habe — es sei denn, ich bin gesetzlich zur längeren Aufbewahrung verpflichtet. Als Rechtsanwältin bin ich das in mehrfacher Hinsicht:

  • Anfragen ohne Mandat. Kommt kein Mandat zustande, lösche ich Ihre Anfrage samt Kontaktdaten und allen mitübermittelten Feldern, sobald feststeht, dass es zu keiner Beauftragung kommt, spätestens jedoch sechs Monate nach der letzten Korrespondenz.
  • Handakt. Kommt ein Mandat zustande, wird Ihre Anfrage Teil des Aktes. Den Handakt bewahre ich nach dem Ende der Vertretung fünf Jahre auf; danach erlischt die Verbindlichkeit zur Aufbewahrung (§ 12 Abs 2 RAO).
  • Geldwäscherei-Prävention. Unterlagen, die ich zur Verhinderung von Geldwäscherei (§ 165 StGB) und Terrorismusfinanzierung (§ 278d StGB) führen muss, bewahre ich nach § 12 Abs 3 RAO fünf Jahre ab dem Ende des Auftragsverhältnisses auf; spätestens nach zehn Jahren lösche ich die dabei verarbeiteten personenbezogenen Daten. Läuft zu diesem Sachverhalt ein Verfahren wegen der genannten Straftaten und ist mir das bekannt, darf ich erst nach dessen rechtskräftigem Abschluss löschen.
  • Rechnungen und Belege. Aufzeichnungen und die dazugehörigen Belege sind nach § 132 Abs 1 BAO sieben Jahre aufzubewahren, gerechnet ab dem Schluss des Kalenderjahres, auf das sie sich beziehen.
  • Haftung. Darüber hinaus bewahre ich Unterlagen auf, solange aus dem Mandatsverhältnis noch Ansprüche geltend gemacht oder abgewehrt werden können.
  • Einwilligungen. Haben Sie in eine Verarbeitung eingewilligt, speichere ich die betroffenen Daten bis zu Ihrem Widerruf. Ihre Auswahl im Einwilligungsband bleibt in Ihrem Browser, bis Sie sie ändern oder die Websitedaten löschen.

Für die Server-Protokolle, die Cookies von Google Ads und die Kennungen der Anrufverfolgung gelten die Fristen, die in den jeweiligen Abschnitten oben genannt sind. Solange eine gesetzliche Aufbewahrungspflicht besteht, wird die Verarbeitung auf diesen Zweck beschränkt: Die Daten stehen dann nur noch für die Erfüllung dieser Pflicht zur Verfügung und werden nicht anderweitig verwendet.

Änderungen dieser Erklärung

Diese Erklärung beschreibt den Stand der Verarbeitung zum unten genannten Datum. Ich passe sie an, wenn sich die eingesetzten Dienste, die Rechtslage oder die Rechtsprechung ändern — etwa dann, wenn der Gerichtshof der Europäischen Union über das anhängige Rechtsmittel zum EU-U.S. Data Privacy Framework entscheidet oder die Europäische Kommission ihre Angemessenheitsentscheidung ändert. Maßgeblich ist immer die Fassung, die Sie beim Aufruf dieser Seite vorfinden. Eine Änderung dieser Erklärung erweitert für sich genommen niemals eine bereits erteilte Einwilligung: Soll ein Dienst eingesetzt werden, der Ihre Einwilligung braucht, frage ich sie neu ab.

Stand: 10. September 2026

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